«Fitness-Training ist wie Zähne reinigen»
Fitness-Training ist wie Zähne reinigen Gesundheit dank Muskeltraining Bewegung ist oft die beste Medizin Günstigste Alternative zu Medikamenten Wir sprechen nicht nur darüber, wir handeln

Argumente

  • Bewegung ist oft die beste Medizin
  • Sie wirkt oft wie ein Medikament – aber mit positiven Nebenwirkungen
  • Fitnesstraining ist oft die beste und günstigste Alternative zu Medikamenten und/oder Operationen

Die Kosten der körperlichen Inaktivität

In der Schweiz geht man davon aus, dass sich die Gesundheitskosten, die aufgrund von Bewegungsmangel entstehen auf rund 1,17 Milliarden Franken belaufen.

Sollte die Initiative angenommen werden, würde sich das so auswirken: Präventionszahlungen (durch KVG) an das Fitness-Training an 850 000 Personen à CHF 800 pro Jahr = 700 Millionen (0,5 % der Gesundheitskosten)

Es ist davon auszugehen, dass die Einsparungen deutlich grösser sein werden, als die Investitionen.

Quelle (Jahr 2014 auswählen)

 

Kraft- und Ausdauertraining wirkt oft wie ein Medikament
Präsentation von Prof. Dr. Lukas Zahner, Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel

Verhinderung von Kosten

Unsere heutigen sowie zukünftigen Kunden sollen einen Beitrag aus der obligatorischen Krankenversicherung an die Kosten eines Fitness-Abos erhalten. Mit Kraft- und Ausdauertraining vermeiden unsere Kunde weitgehendst, an nichtübertragbaren Krankheiten zu leiden. Gemäss Publikationen des Bundesamtes für Gesundheit verursachen die nichtübertragbaren Krankheiten Milliardenkosten in der obligatorischen Krankenversicherung. Dank gesundheitswirksamem Bewegungstraining – sprich Kraft- und Ausdauertraining – können diese Kosten massiv reduziert werden.

Unsere Initiative macht einen konkreten Vorschlag für eine wirksame Umsetzung der NCDStrategie des Bundesamts für Gesundheit. Die Strategie lautet: «Mehr Menschen bleiben unabhängig von ihrem sozioökonomischen Status gesund oder haben trotz chronischer Krankheit eine hohe Lebensqualität. Weniger Menschen erkranken an vermeidbaren nichtübertragbaren Krankheiten oder sterben vorzeitig. Die Bevölkerung ist befähigt, gesundheitsförderliche Lebenswelten zu gestalten sowie einen gesunden Lebensstil zu pflegen.»

Beispiele aus dem Ausland

Branchenriesen geben beispielloses Bündnis zwischen Gesundheitswesen und Fitness bekannt; Potenzielle Auswirkung auf Millionen

American College of Sports Medicine, Medical Fitness Association. Der American Council on Exercise setzt auf Zusammenarbeit bei der Einführung der „Exercise is Medicine Solution“; Greenville Health System Vorreiter bei der Umsetzung des Programms

 

More doctors are prescribing exercise instead of medication

BOSTON (AP) — When Dr. Michelle Johnson scribbles out prescriptions, the next stop for many of her patients is the gym, not the pharmacy. Doctors treating chronic health problems increasingly are prescribing exercise for their patients — and encouraging them to think of physical activity as their new medication.

Argumente der Gegner

Gegenargumente Kosten / Entsolidarisierung

Die Gegner unserer Initiative nennen die entstehenden Kosten sowie die Eigenverantwortung. Dazu ist zu sagen, dass unsere Kunden massive Prämienerhöhungen zu bezahlen haben, weil immer mehr Menschen an den nichtübertragbaren Krankheiten leiden. Dies könnte durch gesundheitswirksame Bewegung vermieden werden. Also bezahlen unsere Kunden mehr Prämien und leiden dadurch zusehends an einer Entsolidarisierung.

Unsere Initiative will nun hier korrigierend eingreifen und dafür sorgen, dass auch unsere Kunden – die mit Kraft- und Ausdauertraining nachweislich helfen, Kosten zu sparen – einen Teil ihrer Kosten von der Krankenversicherung bezahlt erhalten. So wie die Menschen mit dem Leiden «nichtübertragbare Krankheiten» die Kosten für Medikamente und Arztkosten usw. von der Krankenversicherung bezahlt erhalten. 

Unser Ziel ist eine gesunde Schweiz. Nicht nur für uns – auch für unsere Kinder.

Gegenargument Subvention der Fitnessbranche

Wer sich gesundheitswirksam bewegt, macht nachweislich sehr viel für seine körperliche Gesundheit und hilft damit Kosten im Gesundheitswesen zu sparen. Die Dienstleistungen der Fitness-Branche sind gleichwertig wie zum Beispiel die Medikamentenherstellung. Es geht also nicht um Subvention, sondern um eine günstige Finanzierung um die Folgekosten von Bewegungsmangel zu verhindern.